5c in Bliensbach (20.- 22. April 2009)

„So a schöner Tag“

Am Montagmorgen nach den Osterferien hatte sich eine unternehmungslustige Gruppe in der Aula versammelt, um mit Herrn Walzog und Frau Battermann ins Schullandheim Bliensbach bei Wertingen aufzubrechen. Nach zweistündiger, musikalischer Fahrt wurden wir im überdachten Innenhof des Schullandheims, der fast einem kleinen Urwald glich, herzlich empfangen.

Bei strahlendem Sonnenschein spazierten wir nach dem Mittagessen nach Wertingen, um dort ein Eis am Marktplatz zu genießen und die Innenstadt zu erkunden. Am Abend dann tobten wir uns gemeinsam in der Turnhalle aus. Um 22 Uhr war jedoch Nachtruhe angesagt („Nachtruhe“ bedeutete nicht, dass wir dann schon alle süß träumten).

Am nächsten Vormittag hatten wir einen aufregenden Programmpunkt vor uns: Wir durften im Niedrigseilklettergarten im nahe gelegenen Wald unter Anleitung von zwei Pädagoginnen unseren Gleichgewichtssinn, Mut und unsere Teamfähigkeit testen. Zuvor hatten wir bei zwei verschiedenen Spielen unsere Zusammenarbeit in der Gruppe erprobt und  dabei herausgefunden, auf wen man sich verlassen kann, wer sinnvolle Ideen für das Team hatte und welche Mitschüler in bestimmten Situationen die Unterstützung der Klassenkameraden brauchten. So lernten wir eine neue Seite an uns selber und den Mitschülern kennen. Auch Herr Walzog und Frau Battermann versuchten ihr Glück im Klettergarten. Gut, dass wir da waren und sie sicherten!

Am Nachmittag brachen wir zur „Bliensbach Rallye“ auf. Wir wurden dazu in

Gruppen eingeteilt und mussten in möglichst schneller Zeit einen Fragebogen ausfüllen. Um die Antworten herauszufinden, sollten wir durch den kleinen Ort Bliensbach sausen und Aufgaben erfüllen. „Multi Tasking“ war gefragt- Rennen und gleichzeitig schreiben, das war gar nicht so einfach.

Nach dem Abendessen warteten wir, bis es dunkel wurde und starteten dann, mit Fackeln ausgerüstet, eine Nachtwanderung. Dabei stellten wir fest, dass man eine Fackel auf vielerlei Weise „löschen“ kann und dass in Bliensbach Feldwege für Nachtwanderungen äußerst rar sind!

Bevor wir am Mittwochmittag die Heimreise antraten, inspizierten wir zusammen mit dem Jäger Herrn Heisig und seiner Hündin „Kimi“ den Wald. Die drei Stunden waren sehr schnell vorüber, da Herr Heisig die umfangreichen Informationen mit lustigen Spielen auflockerte. Zum Schluss bekamen wir sogar noch ein kleines Abschiedsgeschenk, das wir aber erst im Dickicht des Waldes suchen mussten. Auf der Heimfahrt sangen wir  wieder lauthals:

Und i flieg, flieg, flieg wie a Flieger,

bin so stark, stark, stark wie a Tiger …“

 

Unseren Busfahrer (mit Dreadlocks) störte das zum Glück nicht.